The Art of Storytelling Part II

Nach Mystery geht es in A2 um Female-to-Male Interest.
Dieses Interesse weckt man dadurch, dass man bestimmte Werte vermittelt die Frauen anziehend finden.
Doch warum finden sie diese Werte als attraktiv?
Die lange Version findet man in Mysterys Buch.
Kurz gesagt, weil es evolotionär gesehen ihre Überlebens- und Fortpflanzungschancen verbessert hat.
Ich vermittle diese Werte zum einen durch DHV Stories, zum anderen durch mein Verhalten.
Stories
Vermittelter Wert: Protector of loved ones
Ich gehe oft ziemlich direkt in Sets rein und bin auch nicht unattraktiv.
Viele Frauen halten mich daher für einen Aufreißer.
Hier ein Beispiel einer Freundin von mir:
Ich: „Was hast du deiner Mutter gesagt zu wem du gehst?“
Sie: „Ich hab ihr gesagt ich geh zu diesem Aufreißer!“
Die gleiche Frau ist es aber, die wenn ich ihr sage, dass ich noch andere Freundinnen habe meint „jemand der so nett ist, kann nicht gleichzeitig so ein Arschloch sein.“
Die Geschichten über meine kleine Schwester also, schaffen eine geniale Dynamik. Die Frau denkt zum einen „er ist witzig und sieht gut aus, aber er hat bestimmt jede Woche eine neue“ gleichzeitig aber denken sie „hey, er kümmert sich ja um andere, vielleicht ist er doch ein netter Typ“.
Ich platze jedoch nicht in das Gespräch mit „ich habe eine kleine Schwester und die habe ich total lieb! Schläftst du jetzt mit mir?!“ sondern starte das Ganze eine Stufe unauffälliger:
„Hast du Geschwister?“ – Sie antwortet.
Wichtig: Ich gehe auf ihre Antwort ein.
Route 1: Sie hat keine Geschwister
„Ach, das verwöhnte Einzelkind.“ – Mit einem breiten Grinsen, also nicht zu ernst.
Sie wird das natürlich abstreiten.
Route 2: Sie hat Geschwister
Stellt ihr ein paar Fragen dazu „älter oder jünger?“, „siehst du sie oft?“
Nun geht es in beiden fällen gleich weiter:
Nein, es ist immer noch nicht der Zeitpunkt für „Schläftst du jetzt mit mir?!“. Ich erzähle einfach eine Sache die meiner Schwester passiert ist oder die ich mit ihr erlebt habe.
„Meine Schwester hat sich auf der einen Seite die Haare abrasiert und hört jetzt Böse Onkels“ dabei macht ihr ganz langsam eine Bewegung mit eurer Hand an ihrem Kopf vorbei um das Haare Schneiden zu visualisieren. Alternativ könnt ihr sie dabei auch richtig berühren. Weicht sie dabei nicht zurück habt ihr ein Indiz, dass sie euch anziehend findet oder zumindest dafür, dass sie gebannt eurer Geschichte lauscht.
„Als ich 15 war hab ich noch die Mickey Mouse Pullis getragen die meine Mutter mir gekauft hat! Aber ich glaube Frauen entwickeln sich da sowieso schneller.“
Ich gebe ihr jetzt viele Möglichkeiten nachzuhaken: Sie kann was zu meiner Schwester fragen, sie kann erzählen wie es bei ihr früher war oder sie kann etwas zu den Unterschieden zwischen Männern und Frauen sagen.
Meistens läuft das Gespräch jetzt eher in die Richtung Beziehung und das Thema Schwester ist erstmal vergessen. Zum Beispiel sage ich gerne „Wie alt bist du eigentlich?“ gefolgt vom typischen Rate mein Alter Spiel. Meistens bin ich dann älter als sie und meine „hey, ich hab in einem Frauenmagazin gelesen, dass Männer durchschnittlich 3,5 Jahre älter sind als ihre Freundinnen…oder hattest du schonmal einen jüngeren Freund?“
Einige Zeit später im Gespräch kommt dann die Frage von mir „wohnst du alleine?“.
Sie erzählt dann ihre Geschichte und ich sage etwas dazu wie z.B.
„Ich finde es gut, dass du schon so früh ausgezogen bist. Leute die zu lange zu Hause wohnen denen fehlt charaktertechnisch was. Die sind so unselbstständig.“
Sie sagt ihre Meinung dazu und ich meine dann „Ich wohne mit meiner Schwester zusammen. Die ist eigentlich ganz pflegeleicht, sie kocht selbst, wäscht ihre Wäsche und bei ihr ist es ordentlicher als bei mir!“
Wichtig: Erzählt nun weiter. Die Vermittlung des Wertes habt ihr so oder so geschafft. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird sie euch sowieso Fragen dazu stellen. Es darf nur nicht wie Prahlen rüberkommen.
Schlecht ist: „Ich wohne mit meiner Schwester zusammen und kümmere mich um sie.“ – LAAANGE PAUSE und auf Reaktion warten.
Frauen haben dafür ein Gespür wenn ihr versucht sie zu beeindrucken. Dann wird sie sich nicht weiter öffnen sondern nur allem was ihr zukünftig sagt kritisch gegenüber stehen.
„Ich bin gleich nach dem Abi ausgezogen. Ich wollte schon immer selbst die Kontrolle haben.“…..
Sie wird dann Fragen stellen wie „warum wohnt sie bei dir?“, „wie lange wohnt ihr zusammen?“.
Überlegt euch antworten darauf.
Fazit:
Die Geschichte lässt sich einfach auf Eltern oder Freunde umformen.
Man könnte also auch anfangen mit „Hast du eine beste Freundin?“ oder „Was ist dir wichtiger Familie oder Freunde.“ Dann später könnte es weitergehen mit „Ich kenne meinen besten Freund seit der ersten Klasse und wenn wir uns heute treffen dann albern wir rum als wären wir 10….“. Zwischendurch erwähnt ihr dann noch, wie ihr ihm mal geholfen habt (beim Umzug, Umbau, als er betrunken war….). Dabei gebt ihr der Frau immer die möglichkeit selbst etwas zum Thema zu sagen, aber auch die Wahl auf andere Themen zu wechseln. Diese Themen können / sollten natürlich andere wichtige Werte vermitteln.
Fortsetzung folgt in Teil 3


[...] Supporter and protector of those close to you [...]
Glossar - DHV « Verführungskunst schrieb dies am Oktober 30, 2008 um 12:54 |
[...] haben uns dort super über alles mögliche unterhalten und ich hab natürlich auch meine typischen Leader of men, Preselected, Protector of loved ones Stories eingeworfen. Danach saßen wir noch eine Weile am Tisch und ich hielt ihre beiden Hände. Dann [...]
Field Report vom 26.10.2008 - Game at work? « Verführungskunst schrieb dies am Oktober 31, 2008 um 10:51 |
[...] Zum zweiten Teil gehts hier >> [...]
The Art of Storytelling Part I « Verführungskunst schrieb dies am Dezember 21, 2008 um 9:52 |